Das Voynich Manuskript

Erscheint im September 2022

Das Voynich Manuskript.
Gesamtdarstellung aller Tafeln.

Mit einem Vorwort von Vera Pache und einem Essay von Klaus Schmeh

20 x 30 cm, 256 Seiten,
ca. 150 Abbildungen, gebunden

ISBN 978-3-96849-408-1

30,00 €


– Gesamtdarstellung aller Tafeln der wunderbar illuminierten mittelalterlichen Handschrift
– Das geheimnisvollste Kunstbuch der Geschichte ist bis heute nicht entschlüsselt
– Ein erhellender Essay führt ein in Geschichte und Interpretation

Das Voynich-Manuskript (benannt nach Wilfrid Michael Voynich, der das Manuskript 1912 erwarb) ist ein handschriftliches mittelalterliches Schriftstück, dass sich einmal im Besitz des Kaisers Rudolf II. des Heiligen Römischen Reichs befunden haben soll.
Das Manuskript ist inhaltlich noch immer ein Rätsel. Es enthält florale und anatomische sowie kosmologische, biologische und pharmazeutische Abteilungen mit wunderbaren Illustrationen, die geografisch nicht zweifelsfrei zugeordnet werden können; das Schriftbild gibt noch mehr Rätsel auf: seit der Entdeckung 1912 ist es niemandem gelungen, den Text zu entschlüsseln. In regelmäßigen Abständen vermeldet jemand die Entschlüsselung, die sich aber stets als wissenschaftlich nicht haltbar erweist. Einige gefalzte Bögen-Lücken in der Paginierung zeigen, dass Seiten entnommen wurden.
Unser Buch zeigt das gesamte erhaltene Manuskript mit allen sorgfältig gefertigten Zeichnungen und dem nicht zu entschlüsselnden Text. Anhand von zahlreichen Detail-Abbildungen und Close-Ups kann seine Schönheit noch einmal neu entdeckt werden.
Ein Essay von Vera Pache führt in das Werk ein, durch den Einsatz grafischer Elemente wird der Leser durch das Buch geführt.
Das Original ist unter der Katalognummer MS 408 im Bestand der Beinecke Rare Book and Manuscript Library der Yale University.

Mamillaria Spinossima Lem_quadrat.jpg
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Mamillaria Carnea zucc_quadratisch.jpg
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Mehr Informationen zum Voynich Manuskript:

Ausgewählte Pressezitate zum mysteriösen Voynich-Manuskript:

»Wenige Werke der Menschheit laden so gut zum Rätseln ein wie das Voynich-Manuskript, es nährt die Hoffnung auf ein tieferes Wissen, es belebt Verschwörungstheorien, Spiritualität und Kryptografie« (The New Yorker)

»Kein Text der Menschheit ist so verschlossen, keiner bietet solchen Raum für mystische Fantasien. Und wenige Schriften gäben so viel her für einen Thriller, in dem Helden-Kryptologe Robert Langdon wieder mal der letzten Welterklärung nachhetzt.« (Tagesanzeiger)

»… Theorien besagen, das Buch sei eine Anleitung für Zauberei oder enthalte Geheimcodes. Verbreitet ist auch die Annahme, dass es sich schlicht um den Scherz eines Künstlers handelt, der sich an den vergeblichen Entschlüsselungsversuchen erfreut, obwohl es gar keine Lösung für das Rätsel gibt.« (Der Spiegel, 2019)

»Ist es ein raffiniert verschlüsseltes Werk? Oder hat sich der Autor einen Scherz erlaubt und Schriftzeichen sinnlos aneinandergereiht? Das Voynich-Manuskript lässt Kryptologen wie Sprachforscher schon seit Jahrzehnten verzweifeln.« (Der Spiegel, 2013)

» Was steckte bloß dahinter? Ein aufwendig verschlüsselter Text, dessen wahren Inhalt die Inquisition nicht erfahren durfte? Alchemie? Eine bislang unbekannte Kunstsprache? Oder gar, wie mancher mutmaßte, eine Nachricht Außerirdischer?« (Der Spiegel, 2007)

» Nur versteht niemand, was da geschrieben steht. Dabei gibt es, angefangen bei dem barocken Starintellektuellen Athanasius Kircher, jede Menge Entzifferungs- und Übersetzungsversuche. Latein wurde als Sprache vermutet, Tschechisch, Aztekisch, irgendein frühes Romanisch, Fantasiesprachen, Sinnloskauderwelsch, Logiksprache, Dänisch, Deutsch, Arabisch, Hebräisch, gar Sprachmixturen.« (Süddeutsche Zeitung, 2020)

»There must be a story behind it, which we may never know.« (Dr. Marcelo A. Montemurro )

»Auf eines kann man sich beim Voynich-Manuskript verlassen: Es gibt immer wieder neue Erkenntnisse, die mehr verwirren als zur Klärung beitragen. Genau das macht dieses Thema so faszinierend.« (Klaus Schmeh, Scienceblog)

»Eine Rezension des berühmtesten Buches, das niemand gelesen hat, erklärt das Manuskript zur größten Kränkung einer Schriftkultur, die alles wissen will. Falsch, antworten Kritiker: Das Buch sei die Krönung unserer Schriftkultur. Das Voynich-Manuskript ist der perfekte Text – er erlaubt, alles zu sehen, was seine Leser darin zu sehen glauben.« (Süddeutsche Zeitung, 2013)

»Kein Botaniker weltweit hat bisher auch nur eine der abgebildeten Pflanzen bestimmen können. Dazu kommen weitere seltsame Abbildungen sowie eine Schrift, die noch nicht einmal im Ansatz entziffert werden konnte. Was so viele Rätsel aufgibt, ist das weltweit bekannteste Dokument mit Geheimschrift: das Voynich-Manuskript.« (Die Welt, 2011)
»Sollte das Werk ein intellektueller Scherz für seine Majestät gewesen sein? Ein Buch, das nicht gelesen werden kann? Eine Sammlung vorgeblichen Wissens, das in Wahrheit nur grafische Erfindung ist? Welch herrliches Rätsel, über dem man zu spekulieren und träumen vermag!« (Wiener Zeitung, 2019)
»Handelt es sich um eine geheime oder künstliche Schrift, einen Hinweis auf den Stein der Weisen oder schlicht um nutzloses Kauderwelsch?« (Der Standard, 2014)

»`Wenn es ein Code ist, dann der beste der Welt`. Mit 100-prozentiger Sicherheit können weder Alexander Sperl, Handschriftenexperte an der Nationalbibliothek, noch René Zandbergen, Weltraumforscher und Kryptografiekenner, bestimmen, ob es sich bei dem sagenhaften Voynich-Manuskript um einen tatsächlichen Text, um eine Privatfantasie oder um einen Scherz handelt. Immerhin aber ist mittlerweile ausgeschlossen, dass das 232 Seiten starke Schriftstück eine Fälschung ist, die spätmittelalterliche Herkunft nur simuliert.« (Der Standard, 2009)

»Neben der wissenschaftlich zurückhaltenden Betrachtung hat Andreas Schinner noch eine ganz andere Meinung über das Buch. Er hält es für eine clevere psychologische Falle: "Der Text spiegelt die Erwartungen und Hoffnungen des Analysten wider - ohne selbst tatsächlich sinnvolle Informationen zu enthalten." Für Schinner ist es eine Gaunerei. Und was für eine.« (Der Standard, 2007)

»Ein Buch mit sieben Siegeln: Ist das Voynich-Manuskript ein Pamphlet der Bastarde für ihr Recht?« (Neue Züricher Zeitung, 2021)