Octave Uzanne – Das Ende der Bücher

Aus den "Geschichten für Bibliophile" 1894

Mit 26 Illustrationen von Steph von Reiswitz.

Eine Liebeserklärung an das gedruckte Buch.

Wie wird unsere Welt in Zukunft aussehen? Welche Geschichten erzählen wir uns – und vor allem: mit welchen Mitteln?

Dieser Frage gingen schon lange vor Erfindung von Audio- und E-Book acht Gelehrte nach. In Octavo Uzannes Text wird ihnen der 1894 rasant voranschreitende technische Wandel (vor Allem die Erfindung des Grammophons) Anlass zu einer Diskussion über die Zukunft. Über 100 Jahre später erweisen sich manche dieser Visionen als erstaunlich hellsichtig, denn schon damals ahnte man, dass sich der Leser dereinst wieder in einen Hörer (rück)verwandeln wird.

 

"Der Mensch, dieses ewige große Kind, wird auf Bilder nicht verzichten und Abbildungen jener Dinge sehen wollen, die er sich vorstellt oder von denen man ihm erzählt.“ (aus dem Text)

"Octave Uzannes futuristischer Essay Das Ende des Buches ist in seiner souveränen selbstkritischen Heiterkeit das Weltkind in der Mitten zwischen kulturkritischen Klagen über den Verfall der Buchkultur und einem Zweckoptimismus, der das alte Medium Buch zum forever-young-Medium erklärt. Es zeugt von der Wachheit eines Menschen, der gerade als Liebhaber des alten Mediums Buch weiß, dass der jeweilige Stand der Medientechnik ein historisches Apriori für Kultur, Wissenschaft, Politik, ja für alle gesellschaftlichen Systeme ist – und für unsere Lebenswelt sowieso." (aus dem Nachwort von Prof. Dr. Jochen Hörisch)     (das ganze Nachwort hier zum nachlesen)

Es erscheint ein Hörbuch (gelesen von Friedhelm Ptok)

im Argon-Verlag. (Link)

Presse:

"Keine Angst! Der Buchtitel mag ein wenig Kulturpessimistisch klingen, ist es aber nicht.! (Buchkultur, Februar 2021)

„ … naturgemäß feinst bibliophil illustriert!“

Erhard Schütz, Das Magazin, April 2021

"Über 100 Jahre später gibt es noch immer Bücher, worüber wir sehr froh sind." booknerds, März 2021

"Es ist erstaunlich, wie hellsichtig Octave Uzanne in `Das Ende der Bücher` gewesen ist. Und gleichzeitig ist es schön zu wissen, wie falsch er gelegen hat"

Leonie Berger, SWR2, April 2021

"Denken wir an Hörbücher oder den Podcast-Boom, ist da viel prophetisches drin."

Nadine Kreuzahler, rbb, Mai 2021 (ab min.14:00)

"Hinreißend sind die holzschnittartigen Schwarz-Weiß-Illustrationen von Steph von Reiswitz dazu." (Silvia Werfel, Wandelhalle für Bücherfreunde)

"Käme je das Ende der Bücher und man dürfte nur eines behalten, hätte dieses hier eine gute Chance: Denn so schön ist ´Das Ende der Bücher´ von Octave Uzanne in der Favoritenpresse gestaltet, dass das Blättern und das Betrachten der geheimnisvoll schwarz-weißen Illustrationen von Steph von Reiswitz darin zum haptisch-visuellen Genuss wird."  (Dr. Dierk Wolters, FNP, Mai 2021)

"Das Medium Buch: alt, aber immer noch sexy." Das Ende der Bücher auf BR2. Mit Interview. Von Antonio Pellegrino, Juni 2021

Steph von Reiswitz Das Ende der Bücher C

Octave Uzanne

Das Ende der Bücher

Auszug aus "Geschichten für Bibliophile", 1894

Illustriert und gestaltet von Steph von Reiswitz

Mit einem Nachwort von Jochen Hörisch.

17x17 cm, 48 Seiten, 26 Illustrationen.

Berlin, 2021

ISBN 978-3-96849-001-4

gedruckt auf Munken Pure.

15,00 Euro

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Die Bibliothek nach dem Ende der Bücher
Das Ende der Bücher. Lesung und Interview. radioTexte.

"Octave Uzanne hat mit seinem feinen Essay vom „Ende der Bücher“ (von Steph von Reiswitz hinreißend illustriert) kein Schreckensbild gemalt, er hat sich nur in der Vergangenheit
ein bisschen lustig gemacht über die ferne Zukunft. Etwas melancholisch vielleicht, aber nicht ohne Sarkasmus. Dass er gar nicht so schief lag damals, damit hätte er sicherlich nicht gerechnet." Bernd Noack, Nürnberger Nachrichten, Juli 2021

"Der subtile retrofuturistische Reiz dieser Hör-Utopie liegt gerade in der Mischung aus Hellsicht und Tasten in der Dunkelheit, aus kühn Vorausgedachtem und den skurrilen Details, die niemals umgesetzt wurden. So entsteht eine Welt im Zerrspiegel; eine komische Mischung aus Verfremdeten und Wiedererkennbarem."
Wolfgang Schneider, FAZ, Juni 2021

"Das schöne an dem Buch ist die gute Laune, es ist kein Kulturpessimisums. Und es gehört außerdem zu den Büchern, die man sehr gerne in die Hand nimmt. ...  Das Buch selbst ist eigentlich ein Beweis dafür wie sehr das Buch lebt."
Anne-Dore Krohn, rbb Kulturradio, Juli 2021

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